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21. Bopfinger Wert- und Stammholzsubmission

21. Bopfinger Wert- und Stammholzsubmission

Insgesamt 74 Kunden beboten 1.600 Lose mit zusammen 2.400 Fm (2015: 1.900 Fm) Wertholz bei der 21. Submission in Bopfingen. 68 Kunden erhielten einen Zuschlag, 5 Käufer jeweils über 100 Fm und etwa 50 Kunden einen Holzmenge von jeweils über 10 Fm.
Nur 0,3 % – drei schwache Kirsche- und vier schwache Eschen-Stämme – waren nicht beboten. Im Durchschnitt entfallen 7 Gebote auf jedes Los.
Der Renner war wieder, wie wahrscheinlich überall in den letzten Jahren, die Eiche mit durchschnittlich knapp 500 €/Fm und das bei recht unterschiedlicher Qualität. Auch sogenannte C-Eichen wurden beboten: Landhaus-Dielen und Massivholzmöbel rustikal, als Wildeiche in den Katalogen, liegen immer noch im Trend. Die beste Eiche wurde mit 1.950 €/Fm von einem Furnierwerk gekauft.
Das teuerste Los – ebenfalls eine Eiche – aus dem Stiftungswald Nördlingen erbrachte 5.200 € für einen relativ langen 3,7-Fm-Stamm.
Neben den Eichen überzeugte die Douglasie. Die Preise lagen fast immer zwischen 200 und 240 €/Fm (2015: 221 €/Fm) und das bei knapp 300 Fm! Die 166 Fm Lärchen erzielten mit 270 €/Fm etwas weniger als im Vorjahr.
Auch die Esche lag mit 198 €/Fm unter dem Vorjahresergebnis (2015: 220 €/Fm), was wohl daran lag, dass ein wichtiger Kunde aus dem Ausland seine Gebote eine Woche zu spät abgab.
Erfreulich war die Walnuss mit über 600 €/Fm für relativ kurze Stammteile und auch der Ahorn hat sich um fast 100 € auf 380 €/Fm wieder etwas erholt, allerdings bei noch geringen Mengen. Auch bei der Kirsche zeigt sich ein kleiner positiver Trend nach oben.
Ganz im Gegensatz dazu Buche – eine Katastrophe auf dem Wertholzmarkt! Ähnlich auch Erle und Birke. Von diesen drei Baumarten waren aber nur wenige Festmeter angeboten.
Etwas Positiver scheint die Entwicklung bei der Kiefer und der Weymouthskiefer mit über 140 €/Fm.
Die Einzigartigkeit von echtem Holz …
Insgesamt wurden 920.000 € erlöst. Jeweils die Hälfte des Holzes kam aus Bayern und Baden-Württemberg, 70 % aus dem Privatwald. Positiv für den Waldbau ist der Trend zum Echten und Natürlichem, sprich zu Massivholz und zu Dielenboden. Trotz aller Bemühungen der Laminathersteller: Die Einzigartigkeit von echtem Holz werden sie nie erreichen. Die Waldbesitzer waren hochzufrieden über die Ergebnisse dieser Submission.
Landratsamt Ostalbkreis, Forst Bopfingen

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