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Auch die Rötelmaus kann junge Laubholzkulturen stark verbeißen.

2012 war ein Mäusejahr

Im Jahr 2012 wurde in Brandenburgs Wäldern verstärkt mit kritischen Populationsdichten von Erd-, Feld- und Rötelmaus gerechnet. Damit besteht ein erhöhtes Risiko für junge Laubholzkulturen, die von diesen kleinen Nagern stark verbissen werden können. Vielfach waren aus den Revieren Meldungen über ein erhöhtes Auftreten beim Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) eingegangen.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg führt daher eine verstärkte Überwachung im Landeswald durch und empfiehlt auch privaten Waldbesitzern eine erhöhte Aufmerksamkeit. Beim Auftreten kritischer Besatzdichten sollten Laubholzpflanzungen im Frühjahr 2013 durchgeführt werden. Zur Überwachung und für Gegenmaßnahmen beraten die Mitarbeiter der Oberförstereien. Bereits 2011 gab es durch die starke Samenbildung der Rot-Buche sehr gute Bedingungen für die Entwicklung der Mäusepopulationen. Trotz geringer Schneemengen und damit günstigen Jagdbedingungen für Beutegreifer während der Wintermonate erholten sich die Populationen im Frühjahr relativ schnell, so dass bereits Anfang des Sommers ein auffälliges Mäuseauftreten beobachtet wurde. Auch die niederschlagsreichen Monate Mai und Juni wirkten sich günstig auf die Populationsentwicklung der Rötelmaus aus.

 

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LFB

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