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2. Hessisches Waldpädagogikforum

2. Hessisches Waldpädagogikforum

Im Rahmen des 2. Hessischen Waldpädagogikforums in Busek haben am 27. Oktober mehr als 75 Waldpädagogik-Experten beraten, wie das Thema „Klimawandel“ unserer Jugend sinnvoll näher gebracht werden kann. Der Lernort Wald stand bei der Veranstaltung, die von Hessen-Forst in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald durchgeführt wurde, im Fokus. „Am Modell des Waldes und der Forstwirtschaft lassen sich die Nachhaltigkeit, aber auch die Auswirkungen nicht nachhaltigen menschlichen Handelns auf unsere Umwelt besonders gut vermitteln. Vor diesem Hintergrund stellt der Klimawandel auch eine besondere Herausforderung für die Waldpädagogik dar“, so Detlef Stys, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs Hessen-Forst.
Nach drei fachlichen Impulsreferaten, die das Thema „Klimawandel“ von der wissenschaftlichen und von der philosophischen Seite her beleuchteten sowie Umsetzungsmöglichkeiten in der Bildungsarbeit aufzeigten, teilten sich die Waldpädagogen zum Arbeiten in verschiedene Kleingruppen auf. Wie erkläre ich Kindern den Klimawandel? Wie sensibilisiere ich Jugendliche für den Umgang mit unserer Umwelt? Welche Möglichkeiten eröffnet eine aktive Zusammenarbeit zwischen Förstern, Lehrern, Erzieherinnen und selbständigen Waldpädagogen? Über diese anspruchsvollen Fragen wurde informiert, philosophiert und diskutiert.
 
„Im Ergebnis steht fest: Es gibt vielfältige Möglichkeiten, unsere Jugend mit dem Thema „Klimawandel“ vertraut zu machen, entsprechende Gestaltungskompetenzen zu fördern sowie eine Werteorientierung zu vermitteln“, erklärte Wolfgang Eckhardt vom Landesvorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Die formulierten Ziele lassen sich jedoch umso besser verwirklichen, je intensiver die beteiligten Waldpädagogen partnerschaftlich zusammenarbeiten. In diesem Sinne diente das 2. Hessische Waldpädagogikforum auch einer intensiven Förderung des hessischen „Waldpädagogik-Netzwerks“.
 
Landesbetrieb Hessen-Forst

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