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15 Jahre wertvolles Engagement für den sächsischen Wald

15 Jahre wertvolles Engagement für den sächsischen Wald

Forstminister Frank Kupfer hat am 8. Juni die sehr erfolgreiche Arbeit der „Stiftung Wald für Sachsen“ in den zurückliegenden 15 Jahren gewürdigt. „Die Stiftung hat in dieser Zeit außerordentlich viel für die Waldmehrung in Sachsen geleistet“, sagte Kupfer auf der Festveranstaltung anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Stiftung. „Jedes Jahr werden durch sie rund 50 Hektar neue Waldfläche geschaffen, das entspricht einem Sechstel der gesamten Erstaufforstungsfläche.“  
Die Stiftung Wald für Sachsen wurde 1996 auf Initiative des Freistaates Sachsen mit dem Ziel gegründet, naturnahe und leistungsfähige  Wälder vor allem in waldarmen Gebieten und auf Kippenflächen zu begründen. Mit dem damaligen Anspruch, dafür eine flexibel und gezielt agierende Institution zu schaffen, war man in Sachsen der Zeit weit voraus. Im Landesentwicklungsplan 1994 wurde festgeschrieben, dass der  Waldflächenanteil in Sachsen langfristig von 27 auf 30 Prozent erhöht werden soll. „Heute liegt der Anteil bei 28,3 Prozent“, sagte der Forstminister. „Daran hat die Stiftung großen Anteil.“
Neben dem Anlegen neuer Waldflächen hat sich die Stiftung seit ihrer Gründung auch der Beratung gewidmet: Ihre Mitarbeiter informieren Kommunen, Landwirtschaftsbetriebe, Spender, Journalisten und Bürger, die sich für die Mehrung des Waldes interessieren. Und die Stiftung macht Werbung für ihre Anliegen, für den Wald und die multifunktionale Waldbewirtschaftung, unter anderem in ihrer Zeitschrift „Waldblick“. „Diese Kommunikationsleistungen der Stiftung sind mindestens ebenso wichtig wie das Anlegen eines neuen Waldes“, so der Minister.
Erfolgreich sei die Stiftung zudem von 1997 bis 2007 bei der Betreuung der ehemaligen Truppenübungsplätze Königsbrücker Heide und Zeithain gewesen. In der Zeit seien die Flächen durch Kampfmittelberäumung sicherer geworden, unterirdische Altlasten wie Tanklager wurden beseitigt und fast 800 Hektar Wald sind neu entstanden.
„Die Bilanz der Stiftung Wald für Sachsen ist nach 15 Jahren mehr als positiv“, sagte Kupfer. „Ich möchte Ihnen für Ihre Arbeit herzlich danken.“ Er hoffe, so der Minister, dass die Stiftung auch in Zukunft in ihren Anstrengungen nicht nachlasse. „Es wäre schön, wenn wir unser gemeinsames Ziel der Waldmehrung auch in den nächsten 15 Jahren weiterhin zusammen verfolgen.“
Infos:
 
SMUL

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