Sachsen: Stand der Aufräumarbeiten nach dem Tornado

Forstliche Großtechnik wie Harvester und Forwarder wird u.a. zu Aufarbeitung des Sturmholzes eingesetzt.
Foto: Sachsenforst
Ministerpräsident Stanislaw Tillich informierte sich am 27. Juli in den Waldgebieten Massenei und Seifersdorfer Tal bei Radeberg über den Stand der Aufräumarbeiten nach dem Tornado vom 24. Mai 2010. Zum Stand 20. Juli 2010 sind in den Wäldern der Forstbezirke Taura, Dresden und Neustadt insgesamt 134.000 Kubikmeter Holz umgeworfen oder umgebrochen und werden derzeit aufgearbeitet.
 
Der Leiter des Forstbezirkes Neustadt, Dr. Dietrich Butter, erläuterte Schadumfang und Aufarbeitungsstrategie. Der Leiter der Maschinenstation Königstein des Staatsbetriebes Sachsenforst, Joachim Schreiber, stellte den Technikeinsatz vor.
 
Nahezu die Hälfte der Schäden sind in privaten, kommunalen und kirchlichen Wäldern aufgetreten. Je Forstbezirk seien drei bis fünf Maschinenzüge forstlicher Großtechnik, bestehend jeweils aus einem Harvester und einem Forwarder, mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Hinzu kommt der Einsatz von Forstwirten mit der Motorsäge, die durch Forstspezialtraktoren und entsprechender Seilzugtechnik unterstützt werden.
 
Betroffene private Waldbesitzer werden aufgefordert, sich direkt an die Forstbezirke zu wenden. Kontaktinformationen stehen unter www.sachsenforst.de.
Der Forstbezirk Dresden hat für private Waldbesitzer eine Hotline geschaltet: Tel. 035207/ 999613.

Sachsenforst

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