Nationalpark: Riesen-Chance für die Region Soonwald
Der Soonwald befindet sich zwischen Rhein und Mosel nahe der A 61 bei Rheinböllen.
Foto: www.soonwald.de
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Mit ihrer Informationspolitik wolle die Landesregierung auch in Umlauf gebrachten falschen Behauptungen entgegentreten, sagte Staatssekretär Griese: „Wandern, joggen, radfahren oder reiten ist im Nationalpark erlaubt. Bei den Besucherlenkungsmaßnahmen geht es nicht darum, die örtliche Bevölkerung einzuengen. Vielmehr sollen zusätzliche Besucher so durch den Wald geführt werden, dass ihnen attraktive und naturverträgliche Routen zugänglich sind.“ Auch was die Versorgung mit Brennholz betrifft, müssten sich Anwohner eines Nationalparks keine Sorgen machen, betonte Griese. Das Brennholzkonzept, das Landesforsten für einen möglichen Nationalpark im Soonwald vor wenigen Tagen öffentlich vorgestellt habe, zeige zweifelsfrei auf, dass die Versorgung der örtlichen Bevölkerung langfristig sichergestellt werden könne.
Staatssekretär Griese trat auch den Stimmen entgegen, die vor Kosten eines Nationalparks warnen: „Der Nationalpark wird neue Einnahmen generieren und Arbeitsplätze schaffen. Für die Betreuung des Gebiets werden wir auf bestehende Strukturen von Landesforsten zurück greifen, das heißt, hier werden keine wesentlichen Zusatzkosten entstehen.“ Letztlich werde der Nationalpark ein Gewinn für alle sein – für die Menschen in der Region und für die Natur.
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