Redaktion
24.01.2012 | Forsttechnik | Holzernte

Kesla gründet deutsche Tochterfirma

Kesla produziert unter anderem Lkw-Krane und Krankabinen
Foto: Kesla
Der finnische Forstmaschinenhersteller Kesla Oyj baut seine Aktivitäten in Deutschland aus und gründet dazu eine Tochtergesellschaft mit Standort in Baden-Württemberg. Sie übernimmt für alle Kesla-Produkte das Marketing, den Verkauf und den Aftersales. Das börsennotierte Unternehmen produziert in Finnland Holz- und Recycling-Krane, Forstmaschinenkrane, Rückeanhänger, Harvesteraggregate und Hacker. Leiter der Tochterfirma, die noch im ersten Halbjahr 2012 ihre Tätigkeit aufnehmen wird, ist Hannu Heinonen. Heinonen war bis Ende 2007 14 Jahre Geschäftsführer der Loglift-Jonsered GmbH in Offenburg, die für den Vertrieb von Holzlade- und Forstmaschinenkranen in Deutschland zuständig war. 

„Mitteleuropa ist einer der wichtigsten Märkte für Kesla-Produkte“, sagt Kesla-Geschäftsführer Jari Nevalainen. Bei den Lkw-Kranen hatte das Unternehmen daher seine Präsenz bereits vor zwei Jahren durch die Zusammenarbeit mit der Firma Reichert in Sinzheim erhöht. Die Tochterfima soll die Betreuung des Marktes nun für alle Produkte stärken. Vertrieb und Service erfolgen dabei auch künftig in Zusammenarbeit mit Forst- und Landmaschinenherstellern und -händlern sowie mit Fahrzeugbauern. Während Firma Reichart­ als Servicepartner bereits feststeht, wurden im Januar mit den Firmen Thurnbauer (Bodenmais), Menke-Janzen (Werlte), Bernd Schulte (Sundern) und Euro-Exime noch Gespräche geführt.

 

Kesla/Red.

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