Redaktion
13.06.2014 | Baum und Natur |  Baumpflege

Deutsche Baumpflegetage 2014

Einen neuen Besucherrekord verzeichneten die Deutschen Baumpflegetage 2014: Mehr als 1 500 Teilnehmer kamen in diesem Jahr vom 6. bis zum 8. Mai in die Messe Augsburg. Aus 18 Ländern reisten die Interessierten zur größten Baumpflegeveranstaltung Europas. Der Anteil an ausländischen Gästen lag bei 15 %.

Dank der großen Leinwand im Saal der Messe Augsburg waren die Referenten der Deutschen Baumpflegetage auch von den hintersten Stuhlreihen aus deutlich zu sehen.
Foto: M. Steinfath
Der Veranstalter Prof. Dr. Dirk Dujesiefken und sein Team zeigten sich entsprechend sehr zufrieden über den Zuspruch und den Verlauf der Deutschen Baumpflegetage 2014. Die Veranstaltung wandte sich in diesem Jahr noch stärker an ein internationales Publikum als in den Vorjahren. Neben den Fachvorträgen deutscher Referenten wurden auch Vorträge aus Dänemark, den Niederlanden, Österreich und Schottland geboten. Fachpartner der Deutschen Baumpflegetage war in diesem Jahr die Universität Kopenhagen. Die Referenten lenkten den Blick auf die Situation der Bäume und der Baumpflege in dem nordeuropäischen Land. Der Blick über den Tellerrand war für die Teilnehmer der Tagung sowie für die Referenten gleichermaßen befruchtend. Die Beiträge zu Baumaßnahmen im Wurzelbereich, zum Eschentriebsterben oder zur Verwendung von Auftausalzen wurden interessiert vom Plenum aufgenommen.

Bereits im Eingangsbereich der Tagung konnten die Teilnehmer ihr Wissen rund um die Bäume auffrischen und erweitern. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft informierte über die Traubeneiche, den Baum des Jahres 2014, mit mehreren Postern und Exponaten. Einen Stand hatte auch die Schülerinitiative Plant for the Planet. Hier traf man zeitweilig mit dem Schüler Kay einen Repräsentanten der Initiative an. Zudem informierte Uwe Thomsen, Baumsachverständiger, über das Anliegen der Organisation. Thomsen zeigte außerdem im Foyer Früchte, Sämlinge und größere Pflanzen sowie markante Stammquer- und Längsschnitte der Traubeneiche.

Im Rahmen der Holzkunstausstellung ArborArt stellten im Foyer der Messe verschiedene Künstler Werke aus Bäumen, Holz und Naturmaterialien vor.

Nach den Angeboten im Foyer konnten die Tagungsteilnehmer zwischen drei verschiedenen Veranstaltungen wählen: die Fachvorträge im „großen Saal“, das Kletterforum oder die Messe. Es bestand auch die Möglichkeit, sich nur auf die Messe zu beschränken (und auch nur dafür zu bezahlen).

Fachvorträge

Im „großen Saal“ wurden insgesamt 21 Vorträge gehalten. Standortsanierung und Baumschutz, Baumkrankheiten und Baumkontrolle, Zukunft der Baumpflege sowie die Seilklettertechnik standen in diesem Jahr im Fokus der Veranstaltung.

Zum Auftakt der ersten Vortragsreihe berichteten Referenten über Erfahrungen mit überbaubaren Baumsubstraten in Dänemark und trugen Erkenntnisse zur Wurzelverankerung von Straßenbäumen vor. Während am ersten Tag Themen rund um den städtischen Baum dominierten, waren die Themen des zweiten Tages auch forstlich relevant. Schädlinge und Baumkrankheiten, die auch in der Forstwirtschaft Probleme bereiten, wurden besprochen. Die Referenten informierten beispielsweise über das Eschentriebsterben, den Eichenprozessionsspinner und neuartige Komplexschäden an Buche.

Am dritten Tag ging es um die Zukunft der Baumpflege. Hier wurden Baumarten und ihre Standortansprüche vorgestellt und im Hinblick auf den Klimawandel für Neuanlagen empfohlen, z.B. die Hopfenbuche oder die Zelkove.

Außerdem stand an diesem Tag das Thema „Einbeziehung des Naturschutzes in die Baumpflege“ explizit auf dem Programm. Das Thema wurde aber an allen Veranstaltungstagen diskutiert, wobei auch sehr unterschiedliche Ansichten dazu geäußert wurden, wieweit der Naturschutz in die Baumpflege einbezogen wird oder werden kann.

Einbeziehung des Naturschutzes in die Baumpflege

Seitens der Behörden und der Naturschutzverbände werden zum Schutz bedrohter Arten Erwartungen an Baumkontrolleure herangetragen, die diese z.T. als Überforderung erleben. Weil Baumkontrolleure in den meisten Fällen nicht alle geschützten Arten kennen, fällt es ihnen manchmal schwer zu entscheiden, ob ein Baum weg kann oder ob er bleiben muss. Die Referenten wollten dieser Verunsicherung entgegenwirken, die in der letzten Zeit im Bereich Naturschutz-Baumpflege zugenommen hat.

In diesem Zusammenhang stellte Dr. Markus Dietz die Bedeutung von alten Park- und Straßenbäumen aus Sicht des Naturschutzes heraus. Die Höhlen vieler Parkbäume würden als Lebensstätten von Fledermäusen oder Siebenschläfern genutzt, seien aber oft nur bei genauem Hinschauen zu entdecken. Dietz zeigte anhand von Fotos, welche Strukturen Anzeichen für eine Lebensstätte sind. So finden sich nicht selten hinter abblätternder Baumrinde, schmalen Rissen, Borkenplatten etc. wichtige Lebensräume für Fledermäuse. Die sehr kleinen Höhlen von Buntspechten seien leicht zu übersehen. Aber auch Totholz und Mulmhöhlen seien für den Artenschutz wichtig. Der Eremit, auch Juchtenkäfer gennant, sei hier anzutreffen. „Der Mulm, am besten mehr als 20 Jahre alt, wird von den Weibchen des Käfers zur Eiablage und von den Engerlingen als Nahrung benötigt werden von diesen streng geschützten Käfern bzw. ihren Engerlingen benötigt“, betonte Dietz.

Erstaunlich war auch, wie viele für den Artenschutz wichtige Lebensstätten sich auf Parkbäumen in Großstädten finden lassen: Im Rahmen einer Baumhöhlenkartierung erfasste Dietz an 21 Flächen in Frankfurt 3600 Baumhöhlen, das seien im Mittel 8 Höhlen/ha, wobei dieser Wert stark vom menschlichen Nutzungsgrad der einzelnen Parkanlagen abhänge. Dietz fand hauptsächlich Spechthöhlen, konnte aber auch 103 „Fledermausbäume“ aufnehmen. Insgesamt wies er 15 Fledermausarten nach. Dietz: „Die Fledermausdichte liegt in Frankfurter Parks höher als im Wald“. Dies zeige, wie wichtig insbesondere alte Bäume in Städten für den Artenschutz sein können.

Prof. Dr. Dirk Dujesiefken trug zum Thema Naturschutz versus Verkehrssicherung vor. Er stellte anhand verschiedener Fallbeispiele Lösungswege vor, wie sich Artenschutz und Verkehrssicherung vereinbaren lassen können. Dujesiefken: „Es gibt zahlreiche Alternativen zum Stehenlassen oder Fällen von Bäumen.“ Häufig müssten Bäume nur in geringem Umfang eingekürzt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Bäume könnten noch öfter als bisher mit Erdankern oder durch Kronensicherungssysteme an Nachbarbäumen gesichert werden. Weiterhin ließen sich starke Eingriffe minimieren durch zeitweiliges oder dauerhaftes Absperren des Gefahrenbereichs.

Viele Vortragsteilnehmer stuften die gesetzliche Vorrangstellung der Verkehrssicherheit vor dem Artenschutz als problematisch ein. Dadurch werde das Fällen alter oder schützenswerter Bäume zu einfach gemacht. Häufig würde nur gefällt, weil ein Erhalt der Bäume mit größerem Aufwand verbunden sei.

Dujesiefken betonte, dass die Verantwortung für die (Nicht-) Fällung nicht allein auf den Baumpfleger abgeschoben werde. Letztlich sei die Entscheidung über eine Fällung durch die zuständige Naturschutzbehörde zu treffen.

Nach dem Vortrag baten mehrere Zuhörer die Referenten um Tipps für die Praxis. Ein Baumkontrolleur wollte wissen, ob man sich bei der Inspektion von Baumhöhlen dem Risiko aussetze, von tollwütigen Fledermäusen gebissen zu werden. Hier konnte Dietz beruhigen. Tollwütige Fledermäuse würden normalerweise nicht attackieren, jedoch solle man sie nur mit Handschuhen anfassen.

Alleenschutz

Wolf-Peter Polzin, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Rostock, betonte, dass der Schutz alter Bäume für ihn Priorität habe. Manchmal sei aber eine Fällung alter Alleebäume nicht zu vermeiden. Dass der gesetzliche Alleenschutz auf solche Fälle eingestellt sei, zeigte Polzin am Beispiel der Neugestaltung der Goethestraße in Bad Doberan. Dort hatte ein Baumgutachten ergeben, dass die Alleebäume nur mittelfristig zu erhalten seien. Die möglichen Auswirkungen geplanter Baumaßnahmen flossen dabei noch gar nicht in das Gutachten ein.

Weil ein Belassen der alten Allebäume wenig Erfolg versprechend war, entschieden sich die Naturschutzbehörde und mehrere Verbände für die Entnahme und spätere Neupflanzung.

Polzin erklärte, dass bei dieser Entscheidung auch der im Naturschutzgesetz geregelte Alleenschutz berücksichtigt worden sei. Die Behörde erlaubte die Fällungen nur unter der Voraussetzung, dass unverzüglich und an selber Stelle neu gepflanzt wird. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde den neuen Bäumen ein größerer Wurzelraum zur Vefügung gestellt. Am Beispiel dieses Vorgehens stellte Polzin heraus, wie der gesetzliche Alleenschutz Handlungsspielräume eröffnen kann. Er sei eben nicht als rein konservatorische Vorschrift zu verstehen.

Neuartige Komplexschäden an Buche

In einem Vortragsblock informierten Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Prof. Dr. Rolf Kehr und Dr. Horst Stobbe über Schäden an Buche, die nicht den bisher bekannten Schadverläufen entsprechen. Es handelt sich um ein plötzliches Absterben von Ästen, gefolgt vom Ausbrechen ganzer Kronenteile. Die Einzelvorträge stützten sich auf Untersuchungen in waldartigen Buchenbeständen in Köln im Zeitraum Oktober 2012 bis Mai 2013. Die Bilder zu den Vorträgen zeigten folgende typische Schadsymptome:

  • abgestorbene Äste in der Oberkrone,
  • streifenförmige, oberseitige Rindennekrosen an einem (herabgebrochenen) grünen Ast sowie
  • Larvengänge von Insekten und Fruchtkörper von Fäulepilzen.

Bei der neuartigen Krankheit seien Pilze der Gattung Nectria beteiligt. Diese Pilze würden auch beim bekannten Buchenrindensterben auftreten. Die hier typischen Rindennekrosen an der Stammnordseite würden jedoch fehlen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sei das Absterben von Ästen, das bei der neuen Krankheit plötzlich und stark auftrete. Die Referenten vermuten, dass der Pilz Biscogniauxia nummularia und der Buchenprachtkäfer maßgeblich zu den neuartigen Schäden beigetragen haben. Dabei soll das durch den Pilz zersetzte Material den Käfer angelockt haben.

Wie lässt sich die Anfälligkeit der Bäume erklären? Möglich sei, dass das Abwehrverhalten der Buchen geschwächt war durch verstärkte Fruchtbildung, die mit abnehmendem Dickenwachstum einherging. Die „Notmasten“ seien Folgen des allgemeinen Temperaturanstiegs sowie der in Köln durchgeführten Öffnung der Bestände.

Zu den neuen Komplexschäden an Buche wird in einer der nächsten AFZ-DerWald-Ausgaben ein ausführlicher Beitrag erscheinen.

Neue Stadtwälder

Dr. Jørgen Bo Larsen, Professor der Forstwirtschaft an der Universität Kopenhagen, zeigte neue Wege für die Entwicklung von Stadtwäldern auf. Die Anlage solcher Wälder bedürfe einer Struktur und Planung. Waldentwicklungstypen seien ein geeignetes Planungswerkzeug. „Waldentwicklungstypen lassen sich auch auf das Design und die Planung von Stadtwäldern anwenden“, so Larsen. Insbesondere naturnahe Waldentwicklungstypen würden sich als Vorbilder für Stadtwälder eignen, weil naturnahe Wälder einen hohen Erholungswert hätten. Weiterhin würden Waldwiesen und Sträucher zum Erholungswert beitragen. Larsen sagte: „Bei einer Umfrage kam heraus, dass Erholungssuchende offene, savannenähnliche Wälder bevorzugen. Das ist nicht verwunderlich, denn ursprünglich kommt der Mensch aus der Savanne und fühlt sich dort am wohlsten.“

Beliebt seien auch die „Kathedralen-Buchenhalle“ und der geheimnisvoll anmutende Niederwald. Larsen hat gemeinsam mit Studenten auf Grundlage der Waldentwicklungstypen Teile eines Kopenhagener Parks geplant und gestaltet. „Es ist wichtig, dass wir die Bevölkerung in die Planung miteinbeziehen. Dadurch unterscheidet sich unser neuer Ansatz vom Englischen Landschaftsgarten, welcher nur einem Teil der Gesellschaft vorbehalten war und als Machtsymbol galt. Bei unserem neuen Ansatz wird die Landschaft demokratisiert“, so Larsen abschließend.

Kletterforum

Insgesamt 15 Vorträge bzw. auch Vorführungen gab es im Kletterforum. Es wird auch bezeichnet als „Plattform zur praktischen Ausführung von Baumpflegearbeiten“. Was darunter zu verstehen ist, erklärte Dujesiefken: „Jetzt und in den nächsten Jahren wollen wir hier noch mehr als bisher zeigen, was wir konkret an den Bäumen machen, wie wir schneiden, wie wir klettern, wie wir pflegen.“

Die Vorträge fanden erstmals in einer großen Halle statt und wurden in Simultan-Übersetzung deutsch/englisch angeboten; zudem stand eine größere Leinwand für die Präsentationen zur Verfügung. Die Themen reichten von Möglichkeiten und Grenzen von Kronensicherungssystemen, über Belange der Arbeitssicherheit bis hin zu neuen technischen Entwicklungen.

Praktische Vorführungen gab es im Außengelände. Erstmals stand dort ein 10 m hoher Kletterturm für verschiedene Demonstrationen wie Sturzversuche und Lastmessungen zur Verfügung. Erklärt wurde zum Beispiel, wie die dynamischen Kräfte beim Klettern eingeschätzt werden können. Anwender der SKT stellten Techniken vor, die sie für sich als Arbeitserleichterung oder Zusatzsicherung entdeckt hatten. So beispielsweise die Vorführungen über alternative Transportmöglichkeiten mithilfe einer Kleinseilbahn und das Ankern am Haken bei Kranarbeiten. Das Kletterforum war in diesem Jahr gut besucht: 450 Teilnehmer, mehr als je zuvor, zählten die Veranstalter.

Uwe Böckmann von der Gartenbau-Berufsgenossenschaft (SVLFG) und Markus Weich (Fa. Baumkauz, Mülheim/Ruhr) referierten über das erhöhte Unfallrisiko von Kletterern, die sowohl Baum- als auch Industrieklettertechnik betreiben. Beide Klettertechniken haben ihre Eigenheiten und bei beiden wird z.T. auch spezielles Zubehör verwendet. Darauf müsse beim Systemwechsel unbedingt geachtet werden. Die Gefahr sei, dass Klettertechniken falsch kombiniert werden. Außerdem würde die Ausübung beider Techniken zur Improvisation verleiten, wodurch die Sicherheit schwindet. Zwei tragische tödliche Unfälle nahmen die Referenten zum Anlass, zu dem Thema vorzutragen. In einem Fall ist ein Baumpfleger an einem Industrieturm abgestürzt, weil er den Endknoten im Seil vergessen hatte. Im anderen Fall verunglückte ein Industriekletterer beim Klettern in einer Robinie, die er auch unten hätte absägen können.

Auf die Vorträge folgte eine Diskussionsrunde, in die Kletterer Vorschläge einbrachten, wie sich Unfälle besser vermeiden lassen. Im Saal herrschte Einigkeit darüber, dass es hilft, wenn die eigenen Grenzen erkannt werden. Gefährlich sei vor allem der „fliegende Wechsel von Baum zu Bau“. Besser sei es, zwischen Einsätzen in den beiden unterschiedlichem Bereichen das Klettermaterial auszutauschen und sich auf die jeweilige Aufgabe zu konzentrieren. Ob es sinnvoll sei, jederzeit die „korrekte“ Klettertechnik zu verwenden, wurde kontrovers diskutiert. Einige Zuhörer stellten die Frage, wer die „korrekte“ Klettertechnik definiere, andere sahen in einer solchen Festlegung ein Hindernis für Weiterentwicklungen.

Messe

2014 waren im Außenbereich mit 117 Ausstellern aus sechs Ländern deutlich mehr Aussteller vertreten als in den Vorjahren. Die Ausweitung der Messe scheint sich rentiert zu haben. Laut Veranstalter ging einigen Ausstellern das Info-Material frühzeitig aus, weil das Interesse der Besucher so groß war. Mehr als 250 reine Messebesucher konnten die Veranstalter zusätzlich zu den 1500 Tagungsteilnehmern verbuchen. Die ausgestellten Produkte der Messe reichten von Kletterausrüstung, über Software, bis hin zu Schulungen. Zusätzlich wurde auf dem Außengelände der praktische Maschineneinsatz gezeigt. Zu diesen Vorführungen fanden sich zahlreiche Interessierte ein. Das schlechte Wetter am zweiten Tag der Veranstaltung konnte sie nicht davon abhalten, sich über Standortsanierung, Häcksler und Fällkräne zu informieren.

Die Deutschen Baumpflegetage 2014 boten wieder einen Überblick über die aktuellen Themen der Baumpflege, informierten über Baumkrankheiten, Baumschutz und Standorte. Sie waren eine Gesprächs- und Austauschplattform für Baumpfleger aus Deutschland und Europa.

Ausblick

Im kommenden Jahr werden die Deutschen Baumpflegetage vom 5. bis zum 7. Mai in der Messe Augsburg stattfinden. Dujesiefken kündigte an, dass der Fachpartner die Technische Universität (TU) Dresden sein wird. An der TU Dresden wird schon länger im Bereich Baumpflege geforscht. Außerdem ist die Institution maßgeblich an der Ausrichtung der DresdnerStadtbaumtage beteiligt. Auch angesichts dieser Erfahrungen, die an der TU Dresden gesammelt wurden, kann ein interessantes Programm der Deutschen Baumpflegetage 2015 erwartet werden.
 
 
forstpraxis.de, TV-Partner der Deutschen Baumpflegetage
 
Mit forstpraxis.de, TV-Partner der Deutschen Baumpflegetage, war auch in diesem Jahr wieder ein Kamera-Team auf der Tagung unterwegs. Eine Reihe von Filmen wurde produziert und steht auf forstpraxis.de online.
 
 
Film: Besucherrekord für Deutsche Baumpflegetage 2014
Die Deutschen Baumpflegetage fanden vom 6. bis 8. Mai in Augsburg statt. Sie verzeichneten mit 1500 Teilnehmern einen neuen Besucherrekord. Auch im Ausland gewinnt die Veranstaltung zunehmend an Bedeutung. So kamen die Gäste aus 18 Ländern und als Fachpartner trat die Universität Kopenhagen auf. Den Besuchern wurde ein umfangreiches Programm, bestehend aus Fachvorträgen, Vorführungen und Messe, geboten.
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Film: Kletterforum Deutsche Baumpflegetage 2014
Das Kletterforum versteht sich als „Plattform zur praktischen Ausführung von Baumarbeiten“. Der Austausch zwischen Baumpflegern und Baumkletterern spielt hier eine wesentliche Rolle. Vorträge und Vorführungen von Praktikern für Praktiker standen auch in diesem Jahr im Mittelpunkt der Teilveranstaltung der Deutschen Baumpflegetage.
 
Film: Neuer Kletterturm bereichert Deutsche Baumpflegetage
Der neue Kletterturm war die Attraktion der Deutschen Baumpflegetage 2014. An ihm wurden Stürze durchgeführt und Material getestet. Mark Bridge erklärt den Aufbau des Turms und stellt seine vielfältigen Verwendungszwecke vor.
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Film: Auftausalze – ein Thema der Deutschen Baumpflegetage 2014
Dr. Markus Streckenbach und Klaus Schröder informieren über Baumschäden, die durch Auftausalze verursacht werden. Bei der Reduzierung des Schadensmaßes sind nicht nur Städte und Kommunen gefragt. Was der Einzelne tun kann, wird hier angesprochen.
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Jonas Raulf/Martin Steinfath

Weitere Bilder zum Artikel
  
Die Augsburger Messehalle bietet ausreichend Platz für die europaweit größte Baumpflegeveranstaltung. Dank der großen Leinwand im Saal der Messe Augsburg waren die Referenten der Deutschen Baumpflegetage auch von den hintersten Stuhlreihen aus deutlich zu sehen.   Viele Zuhörer fanden sich auch 2014 zu den Fachvorträgen der Deutschen Baumpflegetage ein.  Im Projekt „Plant for the planet“ setzen sich Schüler weltweit für Baumpflanzungen ein. Auf den Deutschen Baumpflegetagen 2014 kamen für das Projekt 1200 Euro Spenden zusammen. Veranstalter Prof. Dr. Dirk Dujesiefken (rechts) begrüßt Dr. Christian Nørgård Nielsen aus Dänemark. Nielsen trug zum Thema „Wurzelverankerung im Straßenraum“ vor.  Fragen des Naturschutzes betreffen zunehmend die Baumpflege. Aus diesem Grund erläuterte Dr. Markus Dietz die Lebensraumansprüche von Baumhöhlen bewohnenden Tieren.  Wolf-Peter Polzin stellte den gesetzlichen Alleenschutz als Instrument vor, das Handlungsspielräume zulässt.  Prof. Dr. Rolf Kehr von der HAWK Göttingen informierte auf den Deutschen Baumpflegetagen 2014 über neue Komplexschäden an Buche. Die Schäden sind mit plötzlichen Astabbrüchen verbunden, was eine Gefährdung von Park- und Waldbesuchern darstellen kann. Im Rahmen der Fachvortäge auf den Deutschen Baumpflegetagen 2014 wurden auch einzelne Praxisbeispiele besprochen. Hier meldet sich ein Mitarbeiter der Landesforsten Rheinland-Pfalz zu Wort. Das Kletterforum wurde 2014 in einem größeren Saal untergebracht, sodass trotz großer Besucherzahl genügend Platz war.  Prof. Dr. Dujesiefken heißt die Besucher des Kletterforums 2014 wilkommen. Baumpfleger und -kletterer tauschen im Kletterforum der Deutschen Baumpflegetage 2014 Erfahrungen aus. Foto: J. Raulf Uwe Böckmann (SVLFG, Kassel) diskutierte mit Teilnehmern des Kletterforums über den Umgang mit Gefahren beim Klettern. Der Kletterturm war die Attraktion im Außenbereich der Augsburger Messe. Klettertechniken wurden an dem Turm vorgestellt und Normstürze durchgeführt.  In der Messehalle waren 117 Aussteller mit ihren Produktneuheiten vertreten. Die Besucher konnten sich in diesem Jahr auf der Messe bei 117 Ausstellern über Produktneuheiten und Dienstleistungen informieren.   Prof. Dr. Dirk Dujesiefken beim Interview mit forstpraxis.de Info-Stand im Foyer der Messehalle in Augsburg. Auf dem Außengelände der Deutschen Baumpflegetage führten Aussteller ihre Maschinen in der Praxis vor.

Jonas Raulf/Martin Steinfath

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